Von 6 bis 25 Jahren: Pfadfinden ist für alle da

Unsere Arbeit gliedert sich in drei verschiedene Altersstufen, meist kurz „Stufen“ genannt. Auf diese Weise können wir den unterschiedlichen Anforderungen pädagogisch in Methoden, Formen und Inhalten am besten entsprechen. Für jede Stufe finden gezielte Aktivitäten statt und alle haben ihre spezifischen Rituale. Gruppenleiter werden gezielt für die Arbeit mit ihrer Altersstufe ausgebildet.

Pfadfinder auf dem Lagerplatz

Wölflinge

Spielerisch auf Entdeckungstour

Wölflinge heißen die Sechs- bis Elfjährigen, die sich Namen und Begriffe für das Leben in der Meute, ihrer Gruppe, aus dem „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling entliehen haben. Wie die Romanfigur Mowgli müssen sie lernen, sich in der Gruppe zurecht zu finden, Regeln für das Gruppenleben zu beachten, Aufgaben zu übernehmen, auf andere Rücksicht zu nehmen und tolerant zu sein, aber auch ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen.

Wölflinge lieben wilde Spiele – sie toben, verkleiden sich gerne und können zum Basteln fast alles gebrauchen, verwenden alltägliche Gegenstände auf befremdliche Weise für nur ihnen nützlich erscheinende Zwecke. Auf kurzen Fahrten erobern sie sich ihre Umgebung und entdecken auf Lagern neue Orte.

Und woran erkennt man einen Wölfling?
An seinem gelben Halstuch und am Wolfskopf auf seinem Hemd.

Pfadfinder auf dem Lagerplatz

Pfadfinderinnen und Pfadfinder

Unterwegs ins Abenteuer

Pfadfinderinnen und Pfadfinder kennen keine Schranken, keine Grenzen, keine Hindernisse: Die 11- bis 15-Jährigen leben in der Sippe, so heißt in dieser Stufe eine kleine Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Das Programm ihrer wöchentlichen Treffen ist abwechslungsreich: Sie lernen Knoten binden und Zelte aufbauen, sie basteln und singen, sie erkunden die Umgebung und engagieren sich sozial.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder gehen mit der Sippe auf Fahrt – am Wochenende oder in den Ferien, zu Fuß, mit Rad, Floß oder Boot. Das größte Abenteuer aber ist die Großfahrt: Ziel kann der Harz sein, das schwedische Småland oder die Gletscher Islands – immer auf der Spur des Neuen und Ungewissen. Stets lockt die Herausforderung, andere Menschen und Kulturen zu entdecken. Abends sitzen und singen die Jugendlichen am Lagerfeuer.

Und woran erkennt man die „Pfadis“, wie sie sich nennen?
An ihrem blau-gelben Halstuch und dem Zeichen aus Kleeblatt und Lilie auf ihrem Hemd.

Ranger & Rover in einem Workshop

Ranger und Rover

Spaß und Verantwortung

Ranger und Rover bringen sich mit ihren Fähigkeiten ein: in der Gruppenleitung, bei der Fahrtenorganisation, der Kassenverwaltung oder in der Lagertechnik. Dabei wird eine ganze Menge von ihnen verlangt: Engagement, Einsatz, Zeit, Kompromissbereitschaft, Teamfähigkeit, Motivation und unendlich viel Geduld. Klingt anstrengend – doch die Ranger und Rover sind mit viel Spaß dabei!

Ranger und Rover machen das, was ihnen Spaß macht – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Ab 16 Jahren kann jede und jeder Ranger oder Rover sein. Es entsteht ein kunterbunter Haufen, der von den Eigenarten und Talenten jedes Einzelnen lebt. Ranger und Rover streiten gerne, denn sie haben eine eigene Meinung. Ihre Arbeit ist demokratisch organisiert: Die Gruppe verteilt Aufgaben und trifft Entscheidungen gemeinsam.

Und woran erkennt man Ranger und Rover?
An dem rot-blauen „R/R“-Abzeichen auf dem Hemd oder dem Halstuch.

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